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Chaos fabrizieren

Wir kennen das alle. Man sucht etwas und findet es nicht. Nach einiger Zeit sucht man nicht mehr nur noch, sondern man wühlt regelrecht nur noch, um scheinbar Verlorenes doch noch an völlig absurdscheinenden Orten zu finden. Und dann... findet man das, womit man in dem Moment wahrscheinlich am wenigsten gerechnet hätte.

 

Bei mir war es diesmal eine alte Email. Und diese Email hat mich verdammt noch mal zum Nachdenken gebracht. Also wühle ich weiter, nun aber nach Dingen, die mit dem Absender der Mail zu tun haben. Schwer war das nicht, denn das erste, was ich entdeckte war eine Kerze. Ich hatte sie vom Absender zu Weihnachten geschenkt bekommen und seit dem schmückt sie mein sonst eher trist erscheinendes Regal.

 

Ich schaue mir die Kerze genauer an. Anzünden wollte ich sie nie. Sie war mir irgendwie immer zu „Schade“ und hätte den für mich ideelle bestehenden Wert dieses Weihnachtsgeschenks kaputt gemacht. Mein Blick lenkt vom Regal auf die Wand und weiter bis zur Decke. Ich hatte die Kerze nie entzündet? Unter der Decke waren dicke Rußflecken. Merkwürdig.

 

Aber das ist ja schnell geregelt; umstehende Möbel ein Stück von der Wand abziehen, einen Eimer Farbe und einen Pinsel geholt.

 

Für die von euch, denen es jetzt noch nicht klar ist:

 

Das war eine bescheuerte Aktion!

 

Man kann nämlich nicht mal eben einfach so aus einer Laune heraus einen Fleck wegpinseln (oh Wunder)! Man kann spontan ein Bild davorhängen oder gar eins malen oder kaufen und dann erst darüber hängen... Sogar ein Loch in die Wand schlagen zu lassen wär nicht so aufwendig gewesen...

 

Vielleicht kenn ihr Farbdifferenzen?! Ich mach’s kurz: Ich durfte alle Möbel abrücken, mir einen zweiten Eimer Farbe besorgen und vier Wände & Decke -statt nur einem Fleck- streichen. Ganz tolle Aktion. Dazu kam dann noch, dass meiner Eltern den Spontaneinfall hatten, wo doch eh schon Chaos herrsche, könne man ja gleich einen neuen Teppich kaufen.

 

Fazit: Ich schlafe seit fünf Nächten im Gästezimmer, auf Kartons, zwischen Notenständern und Lampenschirmen. Und das, da nun der neue Teppich noch nicht geliefert werden kann. Ist mal was anders... (und schmerzhaft, jeden Morgen erneut mit dem Kopf gegen die Dachschräge zu knallen, da meine morgendliche Orientierung gleich Null ist.. )

 

Aber ein gutes hat das Ganze doch:

Ratet mal, was mir beim Schrankeausräumen entgegengeflattert ist...

26.6.07 20:42
 


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